Windgiganten statt schöner Aussicht und Erholung?

Aktualisiert: März 6

Für den Erhalt einer einzigartigen Naturlandschaft, die seinesgleichen sucht, zu sein, heißt nicht, dass man grundsätzlich gegen Windenergie ist.

Windkraft hat an Orten durchaus ihre Berechtigung, wo ganzjährig ausreichend Wind vorhanden ist UND Mensch und Natur nicht unmittelbar beeinträchtigt sind.

Die von den Investoren festgelegten Standorte sind im Windatlas des Umweltministeriums als NICHT ausreichend windhöffig ausgewiesen.


www.lubw.baden-wuerttemberg.de


Für den Windradbau muss alter Waldbestand weichen, dabei ist diese Waldfläche als Erholungswald 1a und 1b eingestuft.

Die geplanten Standorte grenzen an das FFH-Gebiet (Flora-Fauna-Habitat-Gebiet) Hegaualb und an ein Wasserschutzgebiet an.

Umfangreich erforderliche Ausgleichsmaßnahmen (Wiederaufforstung) werden den Landwirten zahlreiche Ackerflächen nehmen und das Landschaftsbild nachhaltig verändern.

Der Bau dieser Giganten erfordert immense Betonfundamente und sehr breite gut befestigte Wege, die zusätzlich Natur zerstören.

Betonfundamente von aus dem Betrieb genommenen Windkraftanlagen werden oftmals nicht mehr aus dem Erdreich entfernt.



Erschreckende 240 Meter Höhe !


Die geplanten Windkraftanlagen sollen 240 Meter hoch werden.

Zum Vergleich:

Der Testturm „thyssenkrupp Elevator“ bei Rottweil ist 232 m hoch. Ein gigantisches Bauwerk. Und da ist es nur 1 Turm, nicht drei wie hier geplant !

Die drei Windräder bei Verenafohren sind je 200 m hoch. Diese hier sollen noch mal 40 m höher werden !

Die drei älteren Windräder an der Straße zwischen Leipferdingen und Stetten sind je 85 m hoch. Stellen Sie sich 3 dieser Windräder aufeinandergestellt vor !

Der Watterdinger Kirchturm ist 33 Meter hoch. 7 Kirchtürme dieser Art aufeinandergestellt, und es sind noch nicht 240 Meter !

Der Hohentwiel (696m Höhe über NN) erhebt sich über Singen (429m Höhe über NN). Der Höhenunterschied beträgt 267m.

Durch den Bau der Windräder an dieser besonderen Stelle im Hegau wie die Gesamtansicht des Hegaus nachhaltig verunstaltet werden.

Die Kette der Hegauberge vom Hohentwiel bis zum Neuhewen / Höwenegg wird durch diese Windräder jäh unterbrochen.



Die Premiumwanderwege, die im Frühjahr 2017 eröffnet wurden, sind bei Frost in Teilen nicht mehr begehbar, da die Benutzung der Wege in der Nähe der Windräder wegen Eisabwurfgefahr gesperrt sein werden.



17 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen