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Der Hegaublick ist einer der schönsten Orte unserer Heimat!

Die Erstellung von Windrädern würde bedeuten, dass die ganze Region nicht mehr als wertvolle Kulturlandschaft gilt, sondern baurechtlich als „industriell überbaut" eingestuft würde und somit der Schutz gegen weitere industrielle Überbauung verlorenginge.

DER HEGAUBLICK

AM HEGAUBLICK SOLLEN 3 WINDRÄDER GEBAUT WERDEN! 

JEDES SO HOCH WIE DER STUTTGARTER FERNSEHTURM!

 

Am 8. März 2020 konnten die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Tengen darüber abstimmen, ob der Bauplatz für 3 Windräder an den Projektierer verpachtet werden soll. Allerdings war diese Entscheidung kaum zumutbar, da zu diesem Zeitpunkt keine belastbaren Fakten, sondern nur eigennützige Prognosen des Projektierers zur Verfügung standen.

Das Umweltministerium Baden-Württemberg sieht, aufgrund vergleichsweise niedriger Windgeschwindigkeiten nur eingeschränktes Potential für den Ausbau der Windkraft im Kreis Konstanz. Allerdings bietet die Region gute Voraussetzungen für die Nutzung von Photovoltaikanlagen.  (Offizielle Antwort des Umweltministeriums zur Anfrage des FDP-Landtagsabgeordneter Jürgen Keck)

 

Wir sind mit dem Umweltminister einig und unterstützen mit entsprechenden Aktivitäten insbesondere die dezentrale Photovoltaik mit Eigenverbrauch, auf Eigenheimen und Firmengebäuden. Hierbei wird der Strom direkt genutzt und ist den Mengen entsprechend auch speicherbar. Diese Art der Stromerzeugung kommt inzwischen auch ohne Subventionen rechenbar aus. Wir empfehlen eine neutrale Beratung durch die Energieagentur Kreis Konstanz, Fritz-Reichle-Ring 6a, 78315 Radolfzell, www.energieagentur-kreis-konstanz.de.

 

Der Stromverbrauch in unserem Gebiet wird schon heute zu ca. 58% aus erneuerbaren Quellen gedeckt (Wasserkraft vom Rhein, Photovoltaik, Biogas). Nur noch ca. 6% stammen aus fossilen Quellen, was beim Strom kaum noch CO2-Einsparung zulässt. Drei neue Windräder mit unzuverlässiger Produktion von nicht speicherbarem Strom können diese hervorragende Bilanz nicht nachhaltig verbessern und der Schaden an Landschaft und Natur wäre größer als der Nutzen. Schon jetzt werden die Rheinkraftwerke zeitweise wegen des nicht bedarfsgerecht verfügbaren Windstroms gedrosselt. Der Ökostrom-Anteil sollte deshalb durch regional angepasste erneuerbare Energieformen weiter erhöht werden.

FAZIT

Die Energiewende kann im Hegau ganz ohne neue Windräder verwirklicht werden. Windräder bei uns nützen nur den Subventionsempfängern und den Standort-Verpächtern, aber nicht dem Klima.

 

DIE ANLAGEN TRAGEN FAST NICHTS ZUR ENERGIEWENDE BEI, DENN:

 

Im Windatlas des Umweltministeriums ist der Standort als „ungeeignet“ ausgewiesen.

Die offizielle Regionalplanung Hochrhein-Bodensee sieht die Fläche nicht als geeignet an.

 

Am Nachbarstandort Leipferdingen belegen langjährige Winddaten, dass, nach ursprünglich ebenfalls optimalen Prognosen und folgendem Finanzdesaster, die Windverhältnisse auch für sogenannte Schwachwindräder aktueller Bauart nicht ausreichend sind.

 

Tengen Verenafohren, ist im Windatlas sogar als „geeignet“ eingestuft, aber auch dort liegt der Ertrag trotz zwei überdurchschnittlichen Windjahren bedenklich unter den Prognosen und es sind langfristige Verluste zu erwarten.

 

Auch wer nicht Bürger der Stadt Tengen ist, kann sich auf www.forum-hegau-bodensee.de als Unterstützer nachhaltiger erneuerbarer Energien eintragen und damit unseren Forderungen an die Politik Nachdruck verleihen.

Sonne Bürgerinitiativen Hegau-Bodensee.p
Bürgerinitiativen Hegau-Bodensee in FB.j